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19.12.2018
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DRK-Frühförderung Tecklenburger Land
Methoden der Frühförderung

In der heilpädagogischen Frühförderung und in den Therapien sollen die Stärken und Fähigkeiten des Kindes in allen Bereichen unterstützt und die Entfaltung seiner Entwicklungspotentiale angeregt werden.

Eine gelungene Beziehungsgestaltung ist die Basis der menschlichen Entwicklung. Die professionelle Verantwortung besteht darin, die spezifischen Bedürfnisse des entwicklungsauffälligen Kindes wahrzunehmen, aus seiner Lebenssituation heraus zu deuten und entsprechend zu beantworten.
Lernen soll in einer kindgerechten, respektvollen und wertschätzenden Atmosphäre vermittelt werden. Die Angebote sollen motivieren selbst aktiv zu werden und den nächsten Entwicklungsschritt zu wagen.

"Nicht gegen den Fehler, sondern für das Fehlende." (Paul Moor)

Das heilpädagogische Spiel bildet die Grundlage für die Gestaltung der Fördersituation.
Wir können auf diese Weise die momentane Situation des Kindes, seinen Entwicklungsstand und seine Bedürfnisse erkennen und interpretieren. Das Spiel ist grundsätzlich die Möglichkeit des Kindes zu lernen, neue Spielformen auszubilden und sich mit seiner Umwelt auseinander zu setzen. Das Kind erhält die Möglichkeit einen Spielgegenstand zu erkunden und/oder eine Begegnung mit dem Gegenüber zu suchen und sich so z.B. auch mit Konflikten auseinander zu setzen und diese aufzuarbeiten.


Neben dem heilpädagogischen Spiel finden sich in der Frühförderarbeit Elemente aus verschiedenen Methoden wieder:

Sensorische Integration nach J. Ayres
… spricht in besonderem Maße die Eigenwahrnehmung an, hilft die vielfältigen Sinneseindrücke der kindlichen Umwelt gezielt wahrzunehmen, zu ordnen und so zu einer inneren Struktur zu gelangen. Selbstbewusstsein, Handlungsplanung, Konzentration und Ausdauer werden gefordert und gefördert.

Entwicklungsbegleitung nach Doering
… beinhaltet die Grundhaltung, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden. In dieser Einheit konstruiert sich der Mensch seine Wirklichkeit selber, erschließt sie sich durch Handlung und zeigt ein für ihn sinnvolles Verhalten. In begleiteten Fördersituationen kann sich Entwicklung im Sinne von Veränderung der Wirklichkeit vollziehen (Wechselspiel von Stabilität und Instabilität). Der Sinn von Entwicklung entsteht im Dialog.
 
  Kreatives Gestalten
… ermöglicht dem Kind, sich auf seiner ganz eigenen Art und Weise auszudrücken, sei es im Rollenspiel oder beim Hantieren mit Materialien. Phantasie findet hier ihren Ausdruck, ebenso werden feinmotorische Fähigkeiten ausgereift.

Sprachheilpädagogische Elemente
… erschließen dem Kind einen wichtigen Ausdrucks- und Kommunikationskanal, sowie Zugang zu sozialen Kontakten. Durch spielerisch geschaffene Sprachanlässe, nonverbale Dialoge, Lieder, Singspiele, Fingerspiele und Bilderbücher wird Freude an der Sprache und Kommunikation vermittelt, der Wortschatz erweitert und das Sprachverständnis ausgebaut. Weiterhin nutzen wir in unserer Arbeit bei Bedarf Elemente der Unterstützten Kommunikation, sowie GUK-Gebärden.
Psychomotorik
… bietet dem Kind die Möglichkeit, sich mittels Bewegung in einer Gemeinschaft mit sich selbst, der dinglichen und personalen Umwelt auseinander zu setzen. So kann es zu neuen positiven Erfahrungs-, Bewegungs- und Handlungsmustern kommen.

Heilpädagogische Gruppen
… ermöglichen dem Kind anhand der Schwerpunkte Bewegung, Sozialverhalten und Kommunikation das soziale Miteinander im Spiel und der gemeinsamen Handlung zu erproben und durch Beobachtung zu lernen.
In der themenbezogenen Gruppe „Lust auf Schule“ lernen angehende Schulkinder beispielsweise spielerisch wichtige Grundlagen für das Erlernen von Lesen und Schreiben, das Erfassen von Mengen und Zahlen, sowie Ausdauer und Konzentration.
 
Kooperation mit den Eltern
… ist als Gundlage für qualitative heilpädagogische Arbeit unverzichtbar. Die Eltern sind die Experten für ihr Kind. Ihre Beobachtungen und Informationen, sowie ggf. weiterreichende Informationen von anderen Fachleuten und Institutionen (Therapeuten, Kindergärten, …) ermöglichen eine ganzheitliche Sichtweise vom Kind.
In regelmäßg stattfindenen Elterngesprächen werden der aktuelle Entwicklungsstand und die Förderziele besprochen.

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