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16.11.2018
BilderbĂĽcher
In Zeiten von Handys und einem zunehmend hektischen Alltag vergessen wir häufig, wie wichtig für Kinder in jedem Alter der direkte körperliche, emotionale und sprachliche Kontakt zu den Eltern ist.


Bei Schneematsch und Kälte draußen ist es umso verlockender, sich zu Hause eine gemütliche Kuschelecke herzurichten, auf dem Sofa, in einer Kissenecke oder im Bett mit Tee und Keksen und einem schönen Bilderbuch einzurichten und eine Lesezeit als festen Tagespunkt mit in den Alltag einzubauen.

In einer solchen intensiven Nähe mit den Eltern kann das Kind zur Ruhe kommen, Kontakt genießen, Geborgenheit und Zuwendung erfahren und bekommt die ungeteilte Aufmerksamkeit eines Erwachsenen (Handy und Telefon im anderen Zimmer lassen und/oder ausschalten und für diese kurze Zeit ignorieren!!!). Ganz nebenbei erlernt es in diesen Situationen bereits im frühesten Kleinkindalter die Grundlagen der Kommunikation, Zuhören, Lauschen, Lautieren, „Mitreden“, Abwarten, Abwechseln, erste „Unterhaltungen“ entstehen („natnat“ …ja, da ist eine Ente!).

So wird bereits früh die Sprachentwicklung begleitet und unterstützt, die Lust an Sprache und Kommunikation gefördert und die Aufmerksamkeitsspanne erweitert.

Eine Bücherzeit mit dem Kind kann schon mit den allerkleinsten mit einfachen, übersichtlichen Bilderbüchern beginnen, z.B. „Meine bunte Welt“ oder ähnliches. Das Kind lautiert oder benennt erste Bilder, der Erwachsene wiederholt im kurzen Satz das Wort richtig (s.o.).

Wir orientieren uns bei der Auswahl der Bücher immer an der Sprachentwicklung des Kindes, nicht am eigentlichen Lebensalter. Ein Kind, das bereits erste kurze Sätze spricht, kann auch schon mit kurzen Geschichten , übersichtlich gestalteten Seiten und wenig Text begeistert werden. Bei uns sind dazu Bücher wie z.B. „Tupfst du noch die Tränen ab?“ von Jörg Mühle sehr beliebt. Hier gibt es auch immer wieder kleine Aufforderungen zum Mitmachen, so dass das Kind in die Geschichte eingebunden wird und auch unruhigere Kinder etwas mehr Geduld aufbringen.

Mit zunehmendem Wortschatz und erweiterter Aufmerksamkeitsspanne können die Geschichten immer ein kleines Stück komplexer und Länger werden. Bücher wie „Das kleine rote Auto sucht ein Zuhause“ von Stephan Baumann oder „Die neugierige kleine Hexe“ von Liv Baeten sind dazu bei uns sehr beliebt.

Auch unruhige Kinder, die sprachlich zwar schon weiter entwickelt sind, aber nicht die Geduld aufbringen, einer Geschichte zu folgen, können mit Mitmachbüchern oder ersten Wimmelbüchern für kurze Zeit zuhören üben und ins Gespräch mit dem Erwachsenen kommen. Hier ist wichtig, dass die Situation für die Kinder immer eine schöne und entspannte bleibt. Es ist nicht wichtig, ein Buch ganz durch zu lesen oder anzuschauen. Sobald sie bemerken, dass das Kind unruhig wird oder öfter abschweift, vereinbaren Sie mit dem Kind ein Ziel, z.B. noch eine oder zwei Seiten anzuschauen und beenden das Buch mit guter Laune. So hat das Kind zunehmend Lust, eine „Lesesituation“ in gemütlicher Atmosphäre einzugehen und die Aufmerksamkeitsspanne kann von Mal zu Mal gesteigert werden.


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K.R.


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